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Schriftenreihe Literaturwissenschaft, Band 59
Christine Hummel:
Intertextualität im Werk Heinrich Bölls


Das umfangreiche Œuvre Heinrich Bölls dokumentiert nicht nur die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der jüngeren deutschen Ge­schichte, sondern es spiegelt auch die Auseinan­dersetzung des Autors mit den Künsten. Diese Studie untersucht die Bedeutung von Literatur, Film, Musik und bildender Kunst im Prosawerk Bölls. In chronologischem Durchgang zeigt sie Wandel und Konstanz der intertextuellen Motivik sowie Kongruenzen zwischen intertextuellen bzw. intermedialen Referenzen und narrativen Strategien auf. Damit verzahnt ist die Darstellung von Bölls Lektüre-Erfahrungen der verschiedenen Lebens- und Schaffensphasen, um den kulturellen Horizont auszuleuchten, in den sich sein Werk einschreibt. Die auf Intertextualität konzentrierte Lesart bringt zum Vorschein, daß die Werke Bölls weit anspielungsreicher sind, als bislang angenommen wurde, und daß sich Bölls Konzept der "Fortschreibung" auch auf dieser Ebene niederschlägt.


ISBN 3-88476-521-3, 396 S., kt., € 34,50 (2002)


(vergriffen!)