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Schriftenreihe Literaturwissenschaft, Band 49
Claudia Krebs:
Doris Lessings Darstellung alternativer Welten

Eine Untersuchung im Kontext des zeitgenössischen Romans


Utopie, Science fiction, space fiction, fantasy, inner space fiction - so lauten die Termini, die benutzt werden, um Doris Lessings literarische Entwürfe alternativer Welten zu klassifizieren. Jenseits generischer Streitfragen wird ihr allotopisches Werk in der vorliegenden Arbeit unter gattungsübergreifenden Fragestellungen untersucht. Leitend sind dabei zum einen erzähltechnische Aspekte; zum anderen wird das in den Werken transportierte Gesellschafts- und Menschenbild analysiert. Die Ergebnisse dieser Untersuchung weisen Lessing als kritische und engagierte Schriftstellerinnen aus, die ihre Vorstellung von der Literatur des 'other eye' konsequent verwirklicht. Mit ihren Ideen zur Krisenbewältigung und individuellem Wachstum, spiritueller Erfahrung und kollektivem Selbstverständnis stellt sich Lessing in die Tradition von Autoren wie Olaf Stapledon, C. S. Lewis, Aldous Huxley, J. G. Ballard, Michael Moorcock, Anthony Burgess, George Orwell, Ursula LeGuin und Kurt Vonnegut. Der Vergleich ihrer Werke mit ausgewählten Allotopien ihrer Zeitgenossen zeigt, wo - beabsichtigt oder ungewollt - Bezüge und Parallelen liegen, und hilft, ihren Stellenwert im gewählten literarischen Feld zu ermitteln.


ISBN 3-88476-431-4, 284 S., kt., € 27,00 (2000)


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