Ansgar Nünning (Hg.):

WVT-Handbuch zum literaturwissenschaftlichen Studium

Vorwort-Text Band 1 und Band 2:


Aufgrund der ungebrochen hohen Publikationsflut in der Literaturwissenschaft sind Forschungsstand und Sekundärliteratur zu einzelnen methodischen Ansätzen, Gattungen und Epochen inzwischen oft selbst für Fachleute kaum noch überschaubar.

Entsprechend groß ist daher der Bedarf an einführenden Überblicksdarstellungen, an denen sich Studierende orientieren können.

Die Reihe WVT-HANDBÜCHER ZUM LITERATURWISSENSCHAFTLICHEN STUDIUM setzt sich zum Ziel, Studierenden in kompakter Form einen Überblick über zentrale Bereiche der Literaturwissenschaft zu geben und ihnen bei der selbständigen Erarbeitung studienrelevanter Teilgebiete fachliche Hilfestellung zu leisten. Sie soll Studierenden Orientierungswissen, methodische Grundkenntnisse und Analysekategorien vermitteln, welche für die Anfertigung von Seminararbeiten, für die Prüfungsvorbereitung und damit für ein erfolgreiches Studium Voraussetzung sind.

Im Mittelpunkt der problemorientierten Darstellungen steht die Charakterisierung theoretischer und begrifflicher Grundlagen, die Vorstellung literaturwissenschaftlicher Modelle sowie die Erläuterung methodischer Zugangsmöglichkeiten und Arbeitstechniken. Das Programm der Reihe und die Auswahl der Themen orientieren sich an der Praxis des literaturwissenschaftlichen Studiums und am Teilgebietskatalog der Prüfungsordnungen. Der Akzent liegt daher auf der Einführung in literaturtheoretische Ansätze, literarische Gattungen, literaturgeschichtliche Epochen und Methoden der Textanalyse. Auf leicht verständliche Sprache und Übersichtlichkeit der Darstellung wird besonderer Wert gelegt. Sorgfältig ausgewählte Bibliographien informieren über den aktuellen Forschungsstand und geben Anregungen zur eigenständigen Lektüre und Vertiefung des Stoffes.

Die Reihe richtet sich nicht nur an Studienanfänger der neuphilologischen Fächer, sondern auch an Studierende höherer Semester, die sich bei der Examensvorbereitung gezielt Teilgebiete für die Prüfung erarbeiten möchten. Daneben zählen auch Lehrende an Schulen und Hochschulen, die die eigene Sachkompetenz vertiefen möchten, zum intendierten Adressatenkreis.