WIRKENDES WORT

Deutsche Sprache und Literatur
in Forschung und Lehre

70. Jahrgang
Heft 3, November 2020

Inhalt:

Heinz Rölleke

Wo nichts ist, hat der Kaiser das Recht verloren.
Überlieferung und Bedeutung eines alten Sprichworts bis zu Hugo von Hofmannsthals Jedermann

Hannelore Tute

Straußfedern und Des Kaisers neue Kleider. Einblicke in europäische Märchentraditionen

U. Henry Gerlach

Der missverstandene Deichgraf. Bemerkungen zu Theodor Storms Schimmelreiter

Hubertus Fischer

„Wahl in Finkenkrug“ oder Häuptlinge am Lagerfeuer.
Ein Wintermärchen und seine Hintergründe

Martin Stern

„Keiner war so kräftig wie der Sumpf“. Zu Joseph Roths Mythopoetik im Roman Radetzkymarsch

Lothar Bluhm

„Sein angestammter Platz ist und bleibt der verlorene Posten“.
Zu einem Sprachbild in den Vorworten zu Erich Kästners Fabian und in einer Kritik Walter Benjamins

Günter Rinke

„Und inzwischen sind die Bussarde hierzulande tatsächlich ausgestorben“. Wolfdietrich Schnurre als Ökopoet

Volker Ladenthin

1968: Strukturwandel oder Stabilisierung des Systems?
Lebensweltliche Ästhetisierung als Handlungsersatz

Stephanie Blum

Das Zusammenspiel von Sprache, Schweigen und Gewalt in Peter Turrinis Sauschlachten

Albrecht Classen

Daniel Kehlmanns Tyll (2017) – ein neuer Simplizissimus?
Der postmoderne Versuch, historisierend zu schreiben

Elisabeth K. Paefgen

Lyrik als „Display“ – attraktive Perspektiven für den Deutschunterricht?



ISSN 0935-879X, kt., 187 S., 1 Abb., € 28,00 (2020)

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