Viktor Szukitsch

"Trust Me"

Die Beschaffenheit des nichtfiktionalen Kontrakts und die literarische Nichtfiktion in den USA seit 1960



Welche Auswirkungen auf Produktion und Rezeption hat die Kennzeichnung eines Textes als nichtfiktional? Und unter welchen Bedingungen kann von so einem Text als Literatur die Rede sein?

In dieser Arbeit wird versucht, das Wesen der sog. literarischen Nichtfiktion näher zu bestimmen. Dabei wird der nichtfiktionale Kontrakt zwischen Autor und Leser genauso unter die Lupe genommen wie die verschiedenen Arten und Weisen, auf die ein nichtfiktionaler Text seine Glaubwürdigkeit untermauern und Themen transportieren kann.

So entsteht im ersten Teil dieser Arbeit eine Typologie der literarischen Nichtfiktion, welche im zweiten Teil durch Textanalysen ausdifferenziert wird. Behandelt werden Klassiker des Genres wie Truman Capotes In Cold Blood, Joan Didions „Slouching Towards Bethlehem“ und Norman Mailers The Armies in the Night, aber auch neuere Texte wie David Foster Wallaces „A Supposedly Fun Thing I’ll Never Do Again“ und William Vollmanns An Afghanistan Picture Show. Den Abschluss bildet eine Analyse von Wallaces Roman The Pale King, in dem versucht wird, für einen fiktionalen Text eine nichtfiktionale Lesart zu evozieren.


ISBN 978-3-86821-628-8, kt., 185 S., € 23,50 (2015)

mit PayPal? Oder per Rechnung (Invoice)?