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Schriftenreihe Literaturwissenschaft, Band 27
Andrea Best:
In/Animations
Die Medien in den Romanen von Thomas Pynchon


Das Werk Thomas Pynchons, einer Ikone der Postmoderne, wird hier unter dem Aspekt des Einflusses der Medien auf die zeitgenössische Literatur betrachtet - ein Zusammenhang, der in Deutschland noch weitgehend ignoriert wird. Pynchons Romane verweisen stets auf die Interfaces von Körper, Bild und Bewußtsein sowie auf ein zentrales Problem heutiger Texte - die Krise der Reprä;sentation. Steht Gravity's Rainbow, das monumentale Buch zum (Kriegs)Film, ganz im Zeichen einer Kino-Welt, so werden V. und The Crying of Lot 49 vom Medium Fernsehen dominiert. In Vineland, seinem jüngsten Werk, verabschieden sich schließlich die letzten gängigen Realitä;tskonzepte, um virtuellen Wirklichkeiten Platz zu machen. Daß Pynchon keineswegs der einzige amerikanische Autor ist, für den die neuen Medien gleichermaßen Faszination und Inspiration sind, zeigt ein Blick auf die Romane von Don DeLillo, Robert Coover und William Gaddis.


ISBN 3-88476-154-4, 186 S., kt., € 22,00 (1995)


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