Bermejo Muñoz, Sandra

Berücksichtigung schulischer und lebensweltlicher Mehrsprachigkeit im Spanischunterricht


Eine empirische Studie




Die zunehmende Mobilität auf den Arbeitsmärkten und der Zuwachs an Migrationsbewegungen haben zu einer Aufwertung und der verstärkten Förderung von Mehrsprachigkeit im Bildungswesen geführt, die auch den Spanischunterricht unmittelbar betreffen. Es gibt jedoch wenige konkrete Unterrichtsmaterialien, die eine entsprechende Berücksichtigung vorgelernter Fremd- und Herkunftssprachen im Spanischunterricht ermöglichen. Dem sich daraus ergebenden Desiderat widmet sich die vorliegende Forschungsarbeit. Untersuchungsgegenstand ist dabei die sowohl theoriegeleitete als auch empiriegestützte Entwicklung einer mehrsprachigkeitsberücksichtigenden Lehrerhandreichung für den Anfangsunterricht Spanisch der Sekundarstufe I, die schulische, insbesondere auch lebensweltliche Mehrsprachigkeit in den Blick nimmt. Die Evaluation und sukzessive Überarbeitung dieser Handreichung basieren auf den in zwei Untersuchungszyklen gewonnenen Ergebnissen aus fokussierten und problemzentrierten Interviews mit Lehrkräften des Bremer Schulwesens, mit besonderem Fokus auf deren rekonstruierbaren Lehrerüberzeugungen (teachers' beliefs) zu Mehrsprachigkeit und sprachenübergreifendem Arbeiten.

Inhaltsverzeichnis (PDF)


ISBN 978-3-86821-819-0, 344 S., 27 Abb., € 39,50 (2019)


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