Jörg W. Rademacher
James Joyce - Ein Leben in sieben Stationen


In sieben Stationen zeichnet diese Biographie James Joyces Weg vom begabten Schüler zum berühmten Schriftsteller nach. Geboren in Dublin, lebte er in Triest, Rom, Zürich und Paris ein internationales, gleichermaßen irisch wie europäisch geprägtes Familienleben und pflegte intensive Verbindungen zu vielen Literaten und Intellektuellen seiner Zeit. Joyces Leben stand ganz im Zeichen der Sprache, nicht zuletzt, weil er mehrere Fremdsprachen annähernd perfekt beherrschte und diese Kenntnisse auch in seine Werke, vor allem in den Jahrhundertroman Ulysses, übernahm und in der Sprachsymphonie von Finnegans Wake auf die Spitze trieb. Doch auch abseits seines literarischen Schaffens erwies sich Joyce als Mann des Wortes, wie seine zahlreichen Briefe belegen, die ausführlich in diese Darstellung eingeflossen sind. Der Blick auf die Stationen von James Joyces Biographie eröffnet Perspektiven auf das vielleicht komplexeste Lebenswerk der literarischen Moderne, das den Leser auch bei mehrfacher Lektüre immer wieder neu herausfordert und bereichert.


ISBN 978-3-86821-083-5, 468 S., kt., € 35,00 (2009)


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